Sprache ist der Schlüssel zu schulischem Erfolg, Teilhabe und Bildung.
An der Gesamtschule Fröndenberg verstehen wir Sprachbildung daher als durchgängige Aufgabe aller Fächer und aller pädagogischen Mitarbeitenden.

Unsere Schülerinnen und Schüler bringen unterschiedliche sprachliche Voraussetzungen mit – Mehrsprachigkeit, verschiedene Bildungserfahrungen sowie unterschiedliche Lese- und Schreibkompetenzen. Diese Vielfalt begreifen wir als Chance und gestalten Unterricht und Förderung entsprechend.

  • Sprache ist Medium des Lernens in allen Fächern
  • Jedes Fach trägt Verantwortung für den Aufbau von Bildungs- und Fachsprache
  • Sprachliche Förderung erfolgt präventiv, integrativ und bedarfsorientiert
  • Mehrsprachigkeit wird wertgeschätzt und als Ressource genutzt

Sprachbildung ist fest in unseren schulischen Strukturen, Curricula und Unterrichtsprinzipien verankert.

  • Sprachsensibler Unterricht in allen Jahrgängen und Fächern
  • Bewusster Umgang mit Alltags-, Bildungs- und Fachsprache
  • Berücksichtigung individueller Sprachstände bei Planung und Bewertung
  • Passgenaue Förderung bei sprachlichen Schwierigkeiten
  • Transparente Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, Schüler*innen und Eltern

Diagnostik als Grundlage

Sprachliche Lernstände werden regelmäßig erhoben, um Unterricht und Förderung passgenau zu gestalten.
Dazu zählen:

  • Sprachstandserhebungen im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ / Go-in)
  • Diagnostik und Förderplanung bei Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS)
  • Nutzung von VERA 8 als diagnostisches Instrument zur Unterrichtsentwicklung

Sprachsensibler Unterricht

Sprachbildung ist fester Bestandteil des Unterrichts in allen Fächern. Lehrkräfte:

  • formulieren neben fachlichen auch sprachliche Lernziele
  • unterscheiden bewusst zwischen Alltags-, Bildungs- und Fachsprache
  • unterstützen das Lernen durch Satzmuster, Wortlisten, Visualisierungen und strukturierte Hilfen
  • fördern aktives Sprechen, Schreiben, Lesen und Zuhören
  • greifen Fehler unterstützend auf und nutzen sie als Lernchancen

Sprachliche Unterstützung des Fachlernens

Der Unterricht bietet vielfältige Sprechanlässe und Schreibgelegenheiten.
Durch kooperative Lernformen, offene Aufgabenformate und klar formulierte Anforderungen werden die Schülerinnen und Schüler schrittweise zu einer sicheren fachsprachlichen Ausdrucksfähigkeit geführt.

Sprachsensibel gestaltete Materialien

Unterrichtsmaterialien sind sprachlich angepasst und unterstützen das Verstehen durch:

  • klare Struktur und übersichtliche Gliederung
  • Visualisierungen und Hervorhebungen
  • Worterklärungen und sprachliche Hilfen
  • bei Bedarf den Einsatz digitaler Tools

Sprachbildende Projekte & Angebote

Sprachbildung lebt auch außerhalb des Fachunterrichts:

  • Lesestunde (Jg. 5) in der Schulbibliothek
  • Antolin-Programm zur Leseförderung
  • Vorlesewettbewerb und Projekt „Erst ich … dann du“
  • Sprach- und Medienprojekte in Ergänzungsstunden (z. B. Poetry Slam, Schülerzeitung, Podcast)
  • Offene Angebote wie Theater-AG oder „Die GSF liest“